Tiere im Sommergarten

von Christian Voßwinkel (Kommentare: 0)

Vogel

Im Sommer kreucht und fleucht es im heimischen Garten. Viele dieser Tiere sind wertvolle Nützlinge und helfen uns, die Pflanzen gesund zu halten. Einige sind auch ein Signal, dass wir ökologische Gartenwirtschaft betreiben, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so scheint.

Bienen und Hummeln

Bienen und Hummeln lieben die Stockmalve. Diese wunderschön blühende Pflanze, die auch unter dem Namen Stockrose bekannt ist, macht sich in jedem Garten gut. Sie ist damit ein aktives Stück Naturschutz gegen die Monokultur im eigenen Garten.

Wespen im Garten

Wenn Sie eine Wasserstelle im Garten haben, wie einen Teich, haben Sie mit Sicherheit auch Wespen. Bekämpfen Sie die Wespen nicht, denn die halten die Mückenpopulation in Ihrem Garten klein. Wespen sind Raubtiere. Sie greifen auch Stubenfliegen und andere Insekten oder Schädlinge an, die Sie nicht in Ihrer Umgebung haben wollen. Wenn Sie die Wespen von Ihrem Kuchentisch fernhalten möchten, trainieren Sie die Insekten auf eine Futterstelle, die etwa 10 Meter von Ihrem Tisch entfernt ist. Sehr gut geeignet sind aufgeschnittene Weintrauben, die Sie dann regelmäßig erneuern. Wespen lernen sehr schnell, dass es dort etwas gibt, was ihnen besonders gut schmeckt.

Wasserstellen nicht vergessen

An heißen Tagen und in Phasen der Trockenheit fehlt es nicht nur den Pflanzen an Wasser. Wenn Sie Ihre Blumen gießen, füllen Sie bei der Gelegenheit eine flache Schale mit Wasser. Legen Sie vorsichtshalber einen Stein in die Mitte, der aus dem Wasser ragt. Die Wasserstelle wird auch von Insekten genutzt. Bedenken Sie, dass auch kleine Vögel, wie der Zaunkönig, schon bei sehr geringer Wassertiefe ertrinken können.

Vögel im Garten

Achten Sie auf Ihre Hecken und Sträucher. Vor allem Hecken sind wichtige Nistplätze für seltene Vögel. Dazu gehört die Dorngrasmücke, die als Insektenfresser Ihren Garten frei von Schädlingen hält. Den nur 10 g schweren Zaunkönig sehen Sie eher im unteren Bereich nisten, wie in Baumwurzeln. Er ist zwar nicht selten, aber trotzdem nicht oft zu sehen. Im Garten ist er auch deshalb eine große Bereicherung, weil er sich dort, wo er sich sicher fühlt, sehr neugierig verhalten kann. Er frisst Ameisen, Spinnen und auch Milben, aber auch Fliegen und Mücken.

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