Beerenzeit!

von Anja Keilhack (Kommentare: 0)

Beeren aus dem Garten oder Wald

Beeren aus dem eigenen Garten sind lecker und gesund. Sie schmecken zwischendurch und eignen sich auch als Grundlage für das vitaminreiche Frühstück. Durch ihre kräftigen Farben animieren sie auch Kinder, beim Spiel im Garten einfach mal zuzugreifen. Zu den beliebtesten Beeren gehören:

  • Johannisbeeren
  • Himbeeren
  • Stachelbeeren
  • Blaubeeren

Auch die Brombeere ist ein süßes Früchtchen. Sie steht auf der Favoritenliste der Gartenfreunde aber eher im unteren Bereich. Ihre Dornen und ihr kräftiges Wachstum machen die Pflege schwierig. Wer sich eine Hecke zur Einbruchsicherung zulegen möchte, könnte mit der Brombeere hingegen gut beraten sein, denn sie ist fast unüberwindbar. Auch der Wein ist als rankende Pflanze im Garten etwas anspruchsvoller. Er braucht Rankhilfen. An der Hauswand muss er von der Dachrinne ferngehalten werden.

Auch Vögel lieben Beeren

Weintrauben und Johannisbeeren sind besonders beliebt. Anhand der gefressenen Beeren lässt sich so leicht erkennen, welche Vögel sich im Garten heimisch fühlen. Eine faire Lösung ist es, den Vögeln einen Teil zu überlassen. Alles andere muss ggf. mit Vogelschutznetzen gesichert werden. Hier ist es wichtig, die Netze auf Holzleisten aufzunageln, damit sie straff gespannt sind. Andernfalls könnten Vögel sich darin oder auch darunter verfangen, was für die Gartenbewohner lebensgefährlich ist. Auch Igel geraten durch schlecht gespannte Netze möglicherweise in Gefahr, wenn diese bis auf den Boden reichen.

So gesund sind die Früchte

Beeren sind gesund. Sie enthalten u.a. Stoffe, die entzündungshemmend wirken und freie Radikale im Körper „einfangen“. Außerdem sind sie reich an Vitaminen. Schwarze Johannisbeeren enthalten z. B. 180 mg Vitamin C pro 100 g Beeren. Die leckeren Himbeeren sind reich an Ballaststoffen und damit gut für den Darm und allgemein für die Verdauung. Stachelbeeren regen den Darm an und sind durch ihre vielen Ballaststoffe auch noch sehr sättigend.

Natürlich sind die Beeren auch ausgesprochen kalorienarm. Wer sich für eine Sommerdiät interessiert und seinem Körper etwas Gutes tun möchte, ist mit Beeren aus dem Garten richtig gut beraten. Zweifler sollten im Supermarkt einen Blick auf die Preise für Beeren werfen. Angesichts dieser Summen scheint es kaum vorstellbar, dass es Gärten ohne Beerensträucher gibt.

Keine Verschwendung im heimischen Garten

Die Beerenzeit ist für Besitzer größerer Gärten mit vielen Sträuchern durchaus arbeitsintensiv. Wenn sich nicht auch Vögel oder andere Tiere an den Beeren gütlich tun, muss rechtzeitig geerntet werden. Früchte lassen sich dörren oder auch einfrieren. Auch dann sind sie noch gesund. Wer es hochprozentiger mag, kann sie auch für die Herstellung von Schnaps verwenden. Etwas arbeitsintensiver ist die Herstellung von Konfitüren aus den Beeren. Bei allem sollten sich Gartenbesitzer vor Augen führen, dass Selbstgemachtes immer besser schmeckt oft auch gesünder ist, als herkömmliche Angebote aus dem Handel.

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