Die Gartenfreude teilen – ein neuer Trend!

von Anja Keilhack (Kommentare: 0)

Garten

 

Gartenfreunde tauschen sich gerne aus. Sie berichten von ihren Erfahrungen über Schädlinge, sie fragen, wie andere Experten ihre Blumen ziehen und düngen und welche Erfolge sie mit Nutzpflanzen erzielt haben. Mit dem Erzählen allein ist es aber für viele Gartenbesitzer nicht getan, sie laden einander ein und nutzen die Gelegenheit, Ableger zu tauschen und sich gegenseitig Tipps zu geben.

So funktioniert es!

Sich gegenseitig im Garten zu besuchen ist zwanglos und spannend. Die unterschiedlichen Böden, die investierte Zeit und nicht zuletzt auch das eigene Wissen sorgen dafür, dass jeder Garten anders aussieht. Reine Rasenflächen sind zwar leicht zu pflegen, aber sie sind keine Bereicherung für unsere Natur und langweilen das Auge des Hobbygärtners und des Naturfreundes. Ökologisch wertvolle Gärten bringen viele Blumen, Kräuter, aber auch Gemüse und Obst hervor. Solche Gärten sind spannend und laden zum Verweilen ein. Jeder Hobbygärtner führt seinen Besuch sicher mit Stolz durch die Beete, zeigt auf die Sträucher, Bäume und Kübel und gibt auch gerne mal etwas von seinen Erträgen ab. Lassen Sie sich doch einmal von anderen Gärten inspirieren!

Machen Sie den Anfang

Ob Sie Einsteiger oder Profi sind, es gibt bestimmt Pflanzen, die bei Ihnen so gut gedeihen, dass Sie sie im Herbst mit Bedauern starkzurückschneiden oder vielleicht auch etwas wegwerfen müssen. Das ist aber nicht nötig, denn mit Sicherheit gibt es in Ihrem Ort Gärtner, die genau diese Pflanze gerne hätten. Starten Sie einen Aufruf! Nutzen Sie die sozialen Netzwerke oder die Pinnwände in den Geschäften. Bieten Sie einen Tausch an. Bestimmt fällt Ihnen etwas ein, was Sie gerne hätten. Bleiben Sie aber offen für andere Angebote. Vielleicht meldet sich jemand bei Ihnen, der nicht den gesuchten Rosmarin hat, aber seinen Überschuss mit Zucchini mit Ihnen teilen möchte. Sehr leicht können Sie so ein interessantes Netzwerk aufbauen, Ihr Wissen erweitern, anderen eine Freude bereiten und dazu beitragen, dass nichts weggeworfen ist, das andere gut gebrauchen können. Wenn es in Ihrem Ort ein Repair-Café gibt, können Sie auch dort bitten, Ihre Aktion für mehr Nachhaltigkeit zu verbreiten. Hilfreich ist ein solches Netzwerk auch, wenn die Zeit kommt, in der der Garten besonders viel Arbeit macht. Sie wollen im Herbst die Äste und Zweige zurückgeschnittener Sträucher wegbringen? Sie müssen das Laub abtransportieren? Bestimmt hat ein Gärtner aus Ihrem neu gegründeten Netzwerk einen Anhänger. Bieten Sie ihm doch im Gegenzug etwas von Ihrer Komposterde an oder helfen Sie ihm einen halben Tag im Garten. Sie sehen, Nachbarschaftshilfe, wie sie früher selbstverständlich war, kann unter Gartenfreunden hervorragend funktionieren. Nebenbei gibt es kostenlose Inspiration und Sie lernen interessante Menschen kennen, mit denen Sie die Leidenschaft für schöne und gesunde Gärten teilen können.

 

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